Helms Gitarrenwanderungen

Helms Gitarrenwanderungen sind ein wundervoller Mix aus Gitarrenkonzert, Wandern und Natur.

Gemeinsam wandern wir ca. 6 bis 8 km durch ausgewählte Gegenden des Münsterlandes. Während der Wanderung gebe ich jeweils zwei exklusive Konzerte von jeweils 20 min. in der Natur.

Ganz nebenbei findet man bei der Gitarrenwanderung auch eine gute Gemeinschaft und lernt neue Menschen kennen. Und im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Einkehr (nicht im Ticketpreis enthalten).

Einführungspreis: 29 € pro Person
Kinder und Jugendliche zwischen 6 – 16 Jahren in Begleitung eines Erziehungsberechtigten wandern kostenlos mit. Interesse und ausreichende Kondition unbedingt mitbringen ; )

Fragen und Anregungen gerne per E-Mail an mail@helmvanhahm.de

Zu den Terminen

Hullerner See

Rundwanderung um den Hullerner See (Haltern am See)
Streckenlänge: ca. 8 km
Flache, leichte Strecke
Nach ca. 2 km Rast und erstes Konzert von ca. 20 min.
Nach ca. 6 km Rast und zweites Konzert von ca. 20 min.
Gesamtdauer: ca. 4,5 Stunden
Einkehrmöglichkeit: „Heimings Hof“ oder „Alter Garten“
Treffpunkt: An der Stever 7, 45721 Haltern, Parkplatz Heimings Hof, Siedlung Overath

Bockholter Berge

Rundwanderung durch die Bockholter Berge (Nördlich von Münster, zwischen Gelmer und Gimbte)
Streckenlänge: ca. 6,5 km
Weitestgehend flache, leichte Strecke mit ein paar sehr kurzen Auf- und Abstiegen (höchstens 20 m).
Nach ca. 2 km Rast und erstes Konzert von ca. 20 min.
Nach ca. 4 km Rast und zweites Konzert von ca. 20 min.
Gesamtdauer: ca. 3,5 Stunden
Einkehrmöglichkeit: „Nahrup’s Hof“
Treffpunkt: Fuestruper Str. 4, 48268 Greven (Wanderparkplatz)

Fotos: Markus Brendel, Björn Frank, Thomas Schauder

»Ein Wandelkonzert der besondersten Art: kleine Gitrarrenkonzerte im Wald. Solch eine ungewöhnliche Musikalität erlebt man selten, das kann ich nur weiterempfehlen!«

Karin H.

»Helm hat mit Charme und Witz Aussengeräusche kommentiert und seine Stücke mit kleinen Geschichten rund um deren Entstehung lebendig werden lassen. Es war sehr erholsam und eine freundliche, unterhaltsame Gesellschaft.«

Viola F., Münster

»Danke Dir für die heilenden ›Träume‹, die Du in mir und Levin, an jenem Nachmittag am See, mit Deiner Kunst erzeugt hast! Immer wieder gerne!«

Sveto K.

»Es war ein wunderbarer Tag: mit Deiner Musik, den netten Leuten und den tollen Ausblicken auf den See. Es war wie ein kurzer Urlaub. Abschalten und den Alltagsstreß ein wenig vergessen. Wir sind sicher ‚mal wieder dabei.
Herzlichen Dank Dir für dieses Erlebnis.«

Stefanie E.

»music meets nature! Nette Leute kennengelernt und wunderschön gewandert, tolle Gitarrenmusik und ein sympathischer Künstler ›zum anfassen‹. Das mach ich nochmal und bring Freunde mit!«

Helmut R.

Die Natur als Bühne

Naturnah aufgewachsen „stromerte“ ich als kleiner Junge liebend gerne über die Felder hinter unserem Haus in Paderborn bis hin zum nahegelegenen Fluss. Natürlich nahm ich so auch die Natur-Musik wie das Rauschen des Flusses, das Summen der Bienen, das Rauschen des Windes wahr. Es war eine wunderschöne, glückliche Zeit. Mit 11 Jahren entdeckte ich die Gitarre und spielte aufgrund meiner Kindheitserlebnisse auch immer sehr gerne draußen und ging auch barfuß auf die Bühne.

Besonders in meinen Urlauben in Schweden, Norwegen und Frankreich spielte ich sehr gerne im Freien und ließ mich von der Natur zu einigen Eigenkompositionen inspirieren. So war ich zum Beispiel 2005 in Schweden mit der Gitarre eine Woche im Kanu unterwegs. Ich spürte die direkte Nähe zur Natur und erlebte sehr intensiv die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Und die Musik hat all das miteinander verbunden.

Besonders das Jahr 2020 ist das Jahr und sehr wahrscheinlich auch die folgenden Jahre, wo die Natur eine große Rolle spielt und spielen wird. Sie zeigt uns die göttliche Kraft und fordert unsere Aufmerksamkeit ihr gegenüber ein. Wo viele gesellschaftspolitische Systeme nicht mehr funktionieren, zeigt uns die Natur, wie und wohin es gehen kann.

Zwar ist es nach wie vor äußerst beglückend für mich auf einer Bühne zu stehen, aber die Bühne der Natur ist etwas ganz besonderes und sicherlich durch nichts zu ersetzen. Und was liegt näher als die Bühne direkt in die Natur zu legen? Ohne den ganzen Aufwand mit Technik, Licht, Sicherheitsbestimmungen, Helfern, Bestuhlung, usw.

Dabei erinnere mich gerne an die wundervolle Naturbühne im Theater am Rand, wo ich 2008 im Rahmen eines Gitarrenfestivals spielen durfte. Das Theater im Oderbruch ist aus Holz und Lehm gebaut und hat eine Architektur, die sich nahtlos in die Natur einfügt. Wenn die Rückwand hinter der Bühne komplett aufgezogen ist, schaut das Publikum in die weite Oderlandschaft, Sonnenuntergang inklusive. Was für eine Konzertatmosphäre!

Als ich im Frühjahr 2020 sehr viel in den Bockholter Bergen bei Münster Gitarre spielte, komponierte und wanderte, entschloss ich mich diese beglückenden Momente mit anderen zu teilen. So entstand die Idee zu „Helms Gitarrenwanderungen“, die Ende Juni 2020 ihren ersten Testlauf erfuhr.

© 2020 Helm van Hahm